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Géraldine Lebeau
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26.08.2008 - Spritspartipps
Autohersteller arbeiten auf Hochturen, um ihre Autos sparsamer zu machen, um den europäischen und weltweiten Vorgaben zu genügen.
Dass sich diese Ziele nicht so einfach von heute auf morgen realisieren lassen, liegt auf der Hand. Andererseits hat jede Fahrzeuglenkerin und jeder Fahrzeuglenker jetzt und sofort die Möglichkeit, mit einfach zu praktizierenden Verhaltensänderungen bis zu 20 Prozent Treibstoff einzusparen. Dies, ohne dabei zum schleichenden Verkehrshindernis zu werden. Nachfolgend einige Tipps und Hinweise, wie man dem Club der Treibstoffsparer beitreten kann.
• Sofortstart
Motor ohne Druck auf das Gaspedal starten und sofort wegfahren. Unter Last wird der Motor schneller auf die verbrauchsgünstige Betriebstemperatur gebracht. Dasselbe gilt auch für das Winterhalbjahr.
• Rasch Hochschalten
Schalten Sie rasch möglichst in den nächst höheren Gang. Lassen Sie bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe vornehmlich den «Drive-Modus» walten. Hohe Drehzahlen erzeugen hohen Verbrauch.
• Motorbremse einsetzen
Moderne Motoren verfügen über eine so genannte «Schubabschaltung». Geht man bei eingelegtem Gang vom Gas, wird kein Treibstoff mehr eingespritzt. Das Bremsmoment des Motors kann in diesem Zustand als Zusatzbremse beim Bergabfahren genutzt werden. Beim Annähern an geschlossene Schranken oder eine Ampel bleiben wir im hohen Gang und lassen das Fahrzeug ausrollen Zurückschalten mit «Zwischengas» ist heute nicht mehr notwendig und verursacht nur unnötigen Verbrauch.
• Motor abstellen
Läuft der Motor bei Fahrzeugstillstand, wird ohne eine Leistung zu erbringen Treibstoff verbrannt. Ist ein Halt von ca. einer Minute und mehr absehbar, ist der Motor abzustellen, Startbereitschaft zu erstellen und ohne Druck auf das Gaspedal zu starten.
• Vorausschauend Fahren
Vorausschauendes Fahren ist nicht nur ein wesentlicher Sicherheitsfaktor sondern auch wesentlicher Spritsparfaktor. Ausreichender Abstand zum Vorderfahrzeug erlaubt z.B. ein gemächlicheres Verzögern und ein sanfteres Beschleunigen. Das frühzeitige Erkennen von sich in der Ferne schliessender Schranken oder Ampelfrequenzen erlaubt Schlüsse auf demnächst eintretende Situationen und angepasstes Fahrverhalten.
• Geschwindigkeit mit Mass
Mit steigender Geschwindigkeit nimmt der Luftwiderstand und damit der Verbrauch zu. Der günstigste Verbrauch liegt bei modernen Autos im Bereich zwischen 60 bis 80 km/h im höchsten Gang. Auch bei Autobahngeschwindigkeit lässt sich mit vorausschauendem Fahren und sanftem Umgang mit dem Gaspedal etliches an Kraftstoff einsparen.
• Reifendruck beachten
Einer Untersuchung zufolge, fahren rund 50 Prozent der Personenwagen mit zu tiefem Reifendruck. Dadurch ist nicht nur der Reifenverschleiss grösser, auch der Verbrauch nimmt durch den steigenden Rollwiderstand zu. Deshalb regelmässig Reifendruck kontrollieren oder kontrollieren lassen.
• Widerstände und Altlasten
Dachträger leisten unbestritten gute Dienste. Werden Sie aber nicht mehr benötigt, gehören sie vom Dach. Zumal sich die heutigen Modelle einfach und rasch montieren und demontieren lassen. Dachträger beeinflussen die Aerodynamik eines Autos ungünstig und lassen den Verbrauch ansteigen. Auch das Mitführen von nur selten benötigten Utensilien, wie Sportgeräte oder Schneeketten im Sommer etc. geht auf Kosten des Verbrauchs. 100 kg können einen Mehrverbrauch von bis zu 0,6 Liter auf 10 Kilometer ausmachen.
Test & Training tcs bietet unter dem Motto «Lernen durch Erleben» Kurse an, bei denen Sparwillige lernen können, wie man das Optimum an Kilometerleistung aus einer Tankfüllung herausholt. Mehr unter www.test-und-trainingtcs.ch oder www.tcs.ch


